Open-Source-Hardware
Open-Source-Hardware bedeutet, dass Schaltpläne und Platinenlayout des Geräts veröffentlicht sind, sodass jeder das Design prüfen oder nachbauen kann.
Was ist ein Open-Source-Hardware?
Open-Source-Hardware geht über offene Firmware hinaus: Der Hersteller veröffentlicht Schaltpläne, Platinenlayouts und Stücklisten. Trezor etwa veröffentlicht die Hardware-Designs seiner Geräte.
Veröffentlichte Designs erlauben Forschern zu prüfen, ob die Platine den Herstellerangaben entspricht und kein undokumentiertes Funkmodul oder Speicher verbaut ist, und helfen, manipulierte oder gefälschte Geräte zu erkennen. Das Innere eines Secure Elements öffnen sie nicht: Design und Firmware des Chips bleiben meist unter den Geheimhaltungsbedingungen des Chipherstellers.
Offene Hardware und offene Firmware sind getrennte Angaben, und Testberichte sollten benennen, welche ein Gerät tatsächlich bietet.
Firmware ist die Software, die auf der Hardware-Wallet selbst läuft: Sie erzeugt Schlüssel, zeigt Transaktionsdetails auf dem Display und signiert.
Read full definitionTrezor ist ein Hardware-Wallet von SatoshiLabs. Es speichert private Schlüssel offline, um Kryptowährungen abzusichern.
Read full definitionEin Secure Element ist ein manipulationsresistenter Chip, der Geheimnisse speichert und physischen Angriffen wie Seitenkanalanalyse und Fault Injection standhalten soll.
Read full definitionPraktische Beispiele
Beispiel 1: Ein Forscher vergleicht die Platine eines Seriengeräts mit dem veröffentlichten Layout, um zusätzliche Bauteile zu finden.
Beispiel 2: Eine als „Open Source“ beworbene Wallet veröffentlicht ihre Firmware, aber nicht ihr Platinendesign, daher lässt sich ihre Hardware nicht ebenso prüfen.
Firmware ist die Software, die auf der Hardware-Wallet selbst läuft: Sie erzeugt Schlüssel, zeigt Transaktionsdetails auf dem Display und signiert.
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